Die richtige Ernährung ist eines der wichtigsten Kriterien für die Entwicklung und Gesunderhaltung Ihres Tieres.

Durch eine an die Lebenssituation angepasste Fütterung können viele Erkrankungen gebessert oder bei frühzeitigem Einschreiten sogar vermieden werden.

Die Ernährungstherapie ist vor allem bei ernährungsbedingten Erkrankungen, Fütterungsfehlern und allgemeinen Fragen zur richtigen Fütterung angezeigt.

Fütterungsfehler bei Hunden können zum Beispiel zu Wachstumsstörungen durch eine Fehlversorgung mit Mineralstoffen oder zu Übergewicht führen. Mineralstoffmängel konnen Veränderungen des Fells hervorrufen – das Fell wird stumpf, glanzlos und das Tier bekommt Schuppen. Symptome wie Juckreiz oder Haarausfall können auf eine Futtermittelallergie oder -unverträglichkeit hindeuten. Zur Behandlung empfiehlt sich in diesem Fall eine Eliminationsdiät, um sicherzugehen, dass keine Futtermittel mit allergieausösender Wirkung mehr gefüttert werden. Auch bei anhaltenden Magen-Darm-Problemen wie Durchfall oder Verstopfung ist eine Überprüfung des Futters ratsam.

 

Hier nochmal ein Überblick über die Indikationen für eine Ernährungstherapie:

  • In besonderen Lebensabschnitten wie z.B. bei Junghunden im Wachstum, bei trächtigen oder laktierenden Hündinnen und bei älteren Hunden
  • Bei chronischen Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, Futtermittelunverträglichkeiten oder -allergien
  • Bei Organproblemen, z.B. Niereninsuffizienz, Herz-, Bauchspeicheldrüsen-, Schilddrüsenerkrankungen oder Leberproblemen
  • Bei ungeklärten Hautproblemen, häufigen Ohren- und Augenentzündungen
  • Bei Auftreten von Autoimmunerkrankungen oder Epilepsie
  • Wenn die Fütterung von Fertigfutter auf BARF umgestellt werden soll
  • Zur Kontrolle, ob die derzeitige Fütterung dem Bedarf des Hundes entspricht