Die Behandlung von Krankheiten mit Hilfe von Pilzen – die Mykotherapie bzw. Pilzheilkunde – wird hierzulande immer bekannter. Sie wirkt ganzheitlich und individuell.

Der Ursprung der Mykotherapie liegt vor allem in der Traditionellen Chinesischen Medizin(TCM). Dort wurden und werden Pilze zur Be­handlung vieler Leiden und – auch schwerer – Krankheiten erfolgreich eingesetzt. In der Pilzheilkunde stehen vor allem zwei Aspekte im Vordergrund: Sie betrachtet das Tier in seiner Ganzheit und sie zielt darauf ab, neben den Symptomen, die Ursachen einer Er­krankung zu erkennen und zu heilen.

Pilze enthalten eine Vielzahl an ernährungsphysiologisch und pharmakologisch wichtigen Substanzen. Dabei entfalten sie ihre außergewöhnliche Wirkung durch die Verwendung des gesamten Pilzes mit allen Inhaltsstoffen.

Ein wichtiges Anwendungsgebiet der Heilpilze ist auch die Krebstherapie: Das Immunsystem wird in seinem Kampf gegen die Krebs­zellen unterstützt, die betroffenen Organe werden gestärkt und auch Nebenwirkungen von Chemotherapie und Bestrahlung können gelindert werden.

Sehr wirkungsvoll sind die Heilpilze auch bei überschießenden Reaktionen des Immunsystems (Allergien) und Autoimmunerkrankungen. Hier wird die regulierende Wirkung der Heilpilze besonders deutlich: Bei schwacher Aktivität der Abwehrzellen kommt es zur Anregung, bei überschießender Abwehrlage dagegen zur Dämpfung des Immunsystems.

Außerdem ist die Mykotherapie sehr hilfreich bei der Entgiftung unseres Körpers. Verschiedene Heilpilze unterstützen Niere, Leber, Magen-Darm und Lymphsystem in ihrer Funktion und fördern somit die Ausscheidung von Giftstoffen. Dies ist vor allem bei Hauterkrankungen, aber auch bei unklaren Erschöpfungszuständen sehr wichtig.

 

Quelle: http://www.heilenmitpilzen.de/Mykotherapie.html